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DRX-1 ermöglicht Direktradiografie für konventionelle Röntgengeräte

"DRX-1 Anwenderbericht von der Universitätsklinik Frankfurt (Sept 2008)"

DRX-1 ermöglicht Direktradiografie für konventionelle Röntgengeräte 

Bislang war der Einstieg in die Direktradiografie an die Anschaffung eines neuen High-End Geräts geknüpft. Nun ermöglicht der kassettengroße DRX-1 Detektor von Carestream Health eine unkomplizierte Aufrüstung vorhandener konventioneller Röntgengeräte und eröffnet neue Möglichkeiten für Röntgenpraxen und Kliniken. Im Rahmen eines Trade Trials mit dem radiologischen Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie der Frankfurter Universitätsklinik wird das System gegenwärtig im klinischen Alltag getestet und optimiert, so dass es zum Ende des ersten Quartals 2009 auf dem europäischen Markt erhältlich sein wird. 

Anlässlich seines ersten zweistelligen Jubiläums als Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie der Universitätsklinik Frankfurt konnte Prof. Dr. Thomas J. Vogl Anfang November auf eine bewegte und innovative Dekade zurückblicken. „Als ich vor zehn Jahren meine Arbeit am Lehrstuhl und Institut aufnahm, wurden alle Röntgenbilder auf Filmbasis entwickelt“, erinnert sich der gebürtige Münchner. „Während der Planungsphase unserer neuen Röntgenabteilung war dann unser wichtigstes Ziel, künftig alle Aufnahmen digital zu erstellen. Das ist gelungen: Heute sind wir mit dem kompletten Klinik-Campus filmlos.“ So konnte im vergangenen Jahr der Umzug der Abteilung in den Klinik-Neubau am Mainufer mit einer Gerätegeneration auf dem neuesten Stand der Technik, eingebunden in RIS und PACS, erfolgen.

DRX-1 ermöglicht Direktradiografie für konventionelle Röntgengeräte Nach Einschätzung von Prof. Dr. Vogl zählt das Institut an der Goethe Universität somit zu den modernsten radiologischen Abteilungen Europas. Weit über 50.000 Patienten werden hier jährlich untersucht, ca. 120.000 Aufnahmen erstellt. Dabei bestimmt die konventionelle Radiologie mit 80% noch immer den Großteil der bildgebenden Verfahren. Hierfür stehen der Abteilung mit dem DR7500 und DR9500 von Carestream Health bereits zwei direktradiologische Geräte zur Verfügung. Ein dritter Röntgenarbeitsplatz wurde bis vor kurzem mit einem Speicherfolien-System betrieben. Nun wird auch hier mit DR-Technologie gearbeitet, wenn auch mit demselben konventionellen Röntgengengerät, das bereits während der vergangenen Jahre im Einsatz war. Der Schritt zur Direktradiografie erfolgte in diesem Fall sozusagen „minimal invasiv“: keine Anschaffungskosten im sechsstelligen Bereich, keine aufwändige Neuinstallation, keine nennenswerte Ausfallzeit. „Am Gerät selber musste nichts verändert werden. Es mussten lediglich die Systeme aufeinander abgestimmt werden. Das hat einschließlich der üblichen Teilabnahmeprüfungen nur zwei Tage gedauert“, beschreibt die EKE Managerin und leitende MTRA Ulrike Voigt-Koop die Installation des Carestream DRX-1 Systems.

Mit diesem weltweit ersten kabellosen Detektor in Kassettengröße wird Carestream Health die radiologischen Möglichkeiten für Praxen und Kliniken im ersten Quartal 2009 erweitern. Das akkubetriebene Detektorsystem ist mit allen herkömmlichen Röntgengeräten kompatibel, die mit Kassetten der ISO-Norm 4090 arbeiten, und lässt sich problemlos in Tisch- oder Wandstativ-Detektoreinheiten einlegen. Die Übertragung der digitalisierten Röntgenaufnahme vom Detektor zur Konsole erfolgt unmittelbar nach der Belichtung über eine Wireless-LAN Verbindung, so dass das Bild sofort zur Verfügung steht. Da im Vergleich zur Speicherfolie das Auslesen der Kassetten am Reader entfällt, muss sie den Röntgenraum ausschließlich während der Belichtung verlassen. „Dadurch ist zum einen eine Produktivitätssteigerung denkbar. Zum anderen kann die MTRA mehr Zeit am Patienten verbringen, weil sie die Kassette nicht mehr rein und raus nehmen muss“, weiß die ltd. MTRA Voigt-Koop die Vorteile zu schätzen.

„Wir sind davon überzeugt, dass wir mit dem neuen System in der Lage sind, den Workflow zu beschleunigen und die Bildqualität zu verbessern, weil wir eben sofort sehen können was für Aufnahmen erstellt wurden. Außerdem erwarten wir, dass mehr Zeit und mehr Sicherheit für den Patienten zur Verfügung steht“, stellt DRX-1 ermöglicht Direktradiografie für konventionelle Röntgengeräte Prof. Dr. Vogl die Vorzüge des neuen Systems dar. Genaue Erfahrungswerte werden an seinem Institut gegenwärtig in einer Workflow-Studie ermittelt, indem Arbeitsabläufe im neuen System denjenigen bei Verwendung eines Speicherfolien-Systems gegenüber gestellt werden. Dies geschieht im Rahmen eines Trade Trials zwischen Care-stream Health und dem Universitätsklinikum, in dessen Prozess auch Verbesserungsanregungen kurzfristig in die Praxis überführt werden. So wurde seitens des Klinikteams zum Beispiel die Installation eines ergänzenden Pre-view-Monitors innerhalb des Röntgenraums in unmittelbarer Patientennähe gewünscht. „Wenn Patient und MTRA sofort und gemeinsam das Ergebnis einer Aufnahme sehen können, haben wir eine bessere Integration. Ein Patient der versteht was gemacht wird, kann einfach besser kooperieren und das fördert wiederum die Bildqualität“, erläutert Prof. Dr. Vogl diese Verbesserungsoption.

Ab cirka Mitte des kommenden Jahres sollen die Einsatzmöglichkeiten des DRX-1 Systems auch im Bereich der Unfall- und Intensivmedizin getestet werden. „Gegenwärtig gehen wir mit einer Anzahl von Kassetten bepackt auf Station, machen dort die Aufnahmen, die dann erst unten wieder ausgelesen werden. So brauchen wir etwa zwei Stun-den, wenn wir 20 Patienten röntgen“, skizziert die ltd. MTRA Voigt-Koop die bestehende Problemlage. Prof. Dr. Vogl sieht in dem kabellosen Detektorsystem und der Datenübertragung per Wireless-LAN eine sinnvolle Alternative mit zeitnaher Befundung: „Mit diesem neuen System steht eine Mobilität in Aussicht, die bisher noch nicht möglich war. Wenn wir zeigen, dass wir das auch auf der Intensivstation machen können, glaube ich sogar, dass diese Technik in der Lage sein wird, grade in lebensbedrohlichen Situationen eine deutliche Verbesserung zu erzielen.“ Ein sinnvolles Einsatzfeld für die neue Technologie sehen Prof. Dr. Vogl und die ltd. MTRA Voigt-Koop allerdings nicht nur an Kliniken, die bereits über DR-Technologie verfügen, sondern auch für Praxen, die den Einstieg in die digitale Radiologie bislang nicht genommen haben. „Dieses System ist grade für Anwender attraktiv, die eine konventionelle Röntgenanlage besitzen und nun digitalisieren müssen, weil alle Systeme nur noch digital laufen. Sie finden hier die Möglichkeit zur schnellen Umstellung ohne Umbau der Röntgenanlage und können innerhalb weniger Tage betriebsbereit sein“, fasst Prof. Dr. Vogl die Vorzüge des Systems zusammen.