FortsetzenUnsere Webseite verwendet sogenannte Cookies, um bei ihrem Besuch die bestmögliche Funktionalität sicherstellen zu können. Selbstverständlich können sie die Webseite auch ohne aktivierte Cookies benutzen, die Benutzerfreundlichkeit wird jedoch mit aktivierten Cookies weitaus besser sein. Wenn sie fortfahren diese Seite zu nutzen, stimmen sie der Verwendung von Cookies zu. Dies kann selbstverständlich jederzeit geändert werden.

Falls sie mehr über unsere Datenschutzbestimmungen erfahren möchten, klicken sie bitte auf diesen Link, um zu unseren Datenschutzbestimmungen zu gelangen. Hier erfahren sie auch, welche Daten wir mittels Cookies über sie speichern und wie sie die Cookie Einstellungen ändern können.

Häufige Quellen von dichtemindernden Artefakten

In diesem Dokument werden häufige Quellen von dichtemindernden Artefakten beschrieben. Zu den dichtemindernden Artefakten gehören viele der bei Filmen auftretenden "Defekte". Alle Artefakte dieses Typs haben gemeinsam, dass ihre optische Dichte geringer ist als die des sie umgebenden Bereichs.

Dichtemindernde Filmartefakte treten zwar nicht ausschließlich auf einseitig emulsionsbeschichteten Filmen auf, sie werden werden auf diesen Filmen jedoch häufiger festgestellt. Zu den einseitig emulsionsbeschichteten Filmen gehören Filme für die Mammografie, Videoaufzeichnungen, Laserprinter usw. Da sich auf der anderen Seite des Film-Trägermaterials keine zweite Emulsionsschicht befindet, die Schattenbilder, Kratzer von der Entwicklungsmaschine usw. "verbergen" könnte, sind dichtemindernde Filmartefakte auf einseitig emulsionsbeschichteten Filmen deutlich stärker sichtbar als auf doppelseitig emulsionsbeschichteten Filmen. An der Erzielung optimaler Ergebnisse sind viele verschiedene Aspekte beteiligt: die Baumaterialien der Dunkelkammer, die Wartung der Entwicklungsmaschine, die Belüftungssysteme, die Art und die Häufigkeit der Sauberhaltungs- und Reinigungsmaßnahmen, die Aufbewahrung der Filmkartons, die Sauberkeit der Verstärkerfolie und andere. In diesem Dokument werden diese Aspekte kurz erläutert, da sie mit dichtemindernden Artefakten bei Filmen im Zusammenhang stehen.

Die Ausführungen hinsichtlich der Verwendung von MIN-R Screen Cleaner und Antistatic Solution in diesem Dokument beziehen sich ausschließlich auf deren Verwendung mit MIN-R Kassetten, MIN-R Folien usw.

Bei den meisten Filmtypen (eine Ausnahme stellen z. B. T-Mat Filme für die medizinische Radiographie dar) kann eine falsche Handhabung vor der Belichtung unerwünschte dichtemindernde Artefakte zur Folge haben. Die Vermeidung solcher Artefakte ist in der Regel einfach und liegt bei den Mitarbeitern, die mit dem Film umgehen – MTRAs, Dunkelkammerpersonal, Lagerraumpersonal sowie Ladedock- und Lieferpersonal. In einigen Fällen können Geräte zur Filmverarbeitung (d. h. Filmwechsler, Angiografie-Schnellserienwechsler usw.) dichtemindernde Artefakte verursachen, wenn sie nicht richtig eingestellt sind. Die Rollen und andere Komponenten von Entwicklungsmaschinen können selbstverständlich Kratzer und andere mechanische Beschädigungen in der Emulsion verursachen. Diese Komponenten müssen routinemäßig gereinigt und untersucht werden, um diese Quellen von dichtemindernden Artefakten zu vermeiden. Manche dichtemindernden Artefakte lassen sich auch zu Etappen der Filmherstellung und/oder -verpackung zurückverfolgen.

In den meisten Fällen tragen hauptsächlich Staubpartikel aus der Luft, Fussel und andere Fremdkörper, die in Kassetten und auf Folien und Filme gelangen, zur Entstehung von dichtemindernden Artefakten bei. Manchmal rufen Fremdkörper, die an einer Verstärkerfolie haften, ein dichteminderndes Artefakt mit derselben Form, Größe und Position auf dem Film hervor. Wenn die Kassetten und Folien zu Qualitätssicherungs-Testzwecken einzeln nummeriert sind, können die betroffenen Kassetten schnell aussortiert werden.

Durch die ordnungsgemäße Reinigung der Kassetten und Folien lässt sich das Problem in der Regel beheben. Wenn jedoch die Luftfilterung nicht angemessen ist oder die Dunkelkammer nicht ausreichend sauber gehalten wird, stellt die Reinigung der Kassetten und Folien allein nur eine kurzfristige Lösung dar.

Das Luftfilterungs- und -umwälzungssystem der Dunkelkammer wird häufig außer Acht gelassen. Ein Luftüberdruck in der Dunkelkammer kann dazu beitragen, das Einströmen von in der Luft befindlichen Partikeln zu begrenzen, wenn Personen diesen Raum betreten oder verlassen. Die häufig verwendeten "Beutelfilter" für die Heizung/Klimaanlage bieten möglicherweise keine ausreichend feine Filterung für Dunkelkammern, in denen mit einseitig emulsionsbeschichteten Filmen (z. B. Mammografiefilmen) und Kassetten gearbeitet wird. Operationssäle und Intensivpflegebereiche in einem Krankenhaus verfügen wahrscheinlich über eine feinere Luftfilterung, eine bestimmte Dunkelkammer jedoch möglicherweise nicht. Die Filterleistung von Beutelfiltern kann durch Verschmutzungen in den nachgelagerten Leitungen, schlechte oder beschädigte Dichtungen, die das Hindurchströmen von Partikeln zulassen, und weitere Faktoren stark herabgesetzt oder sogar zunichtegemacht werden.

Der Einsatz von Vorfiltern oder "plissierten" Filtern vor den Beutelfiltern wird in einigen Fällen als Maßnahme zur Verlängerung der Lebensdauer von Beutelfiltern angesehen. Genau wie Beutelfilter sind Vorfilter mit unterschiedlichen Filterleistungsprozentsätzen bei verschiedenen Partikelgrößen im Mikrometerbereich erhältlich. Solche Filter liefern abhängig von ihren Spezifikationen, ihrem Zustand sowie dem Zustand von Leitungen und Dichtungen möglicherweise nicht die vom Filmnutzer als angemessen erachtete Partikelfilterungsstufe.

Wenn eine noch höhere "Luftreinheit" erwünscht ist, können andere Luftfilterungsmethoden eingesetzt werden. Beispielsweise werden häufig elektrostatische Luftreiniger und hochwirksame Schwebstoff-Luftfilter (HEPA-Filter) verwendet. Elektrostatische Filter sind gut dazu geeignet, relativ große Partikel abzufangen, dies reicht jedoch möglicherweise für manche medizinischen Filme und Untersuchungen nicht aus. Es wird empfohlen, solche Filter regelmäßig zu reinigen. Dies wird manchmal vernachlässigt, so dass sich die Partikel auf den Sammelplatten übermäßig ansammeln. Dadurch kann die Filterleistung vermindert werden.

Eine sehr feine Luftfilterung kann durch den Einsatz eines HEPA-Terminalfilters erreicht werden. Für diese Filter sind in der Regel Spezifikationen von einer Leistung von 99,9 % bei der Entfernung von Partikeln mit einer Größe von etwa 0,3 Mikrometer oder größer angegeben (der Durchmesser eines einzelnen menschlichen Haares beträgt etwa 75 bis 100 Mikrometer). Eine Stufe unter dieser Leistungs- und Partikelgrößenstufe bewegt sich ein HEPA-Filter in der einfachsten Ausführung ohne Ventilator. Die Filterleistung wird oft im Bereich um 95 % angegeben und diese Filter sollen bei der Entfernung von Partikeln mit Größen über einem Mikrometer eine Leistung nahe 100 % erreichen. Der Einsatz eines solchen Filters kann eine effektive Maßnahme darstellen, da sowohl die Kosten als auch der Druckabfall gegenüber einem HEPA-Filter mit Ventilator geringer sind, so dass anderen Räumen, deren Luftzufuhr über dieselben Leitungen erfolgt, nicht die Belüftung entzogen wird.

Das Institute of Environmental Sciences (Illinois, USA, Tel. +1-847-255-1561, Fax +1-847-255-1699), eine professionelle, gemeinnützige Organisation, gibt Auskunft über die "empfohlenen Verfahren und Standards" für Luftfilterungsmethoden und -tests. Diese Organisation bietet außerdem gegen Gebühr verschiedene Berichte und Videobänder zu unterschiedlichen Themen an. Zu diesen Themen gehören die Gestaltung und die Sauberhaltung von Reinräumen, Kleidungsempfehlungen, Empfehlungen für die Bewegung und das Verhalten in Reinraumumgebungen, Reinluftgeräte mit Laminarströmungstechnik, der Umgang mit Mikroorganismen und verwandte Themen. In einigen der oben genannten Dokumente geht es zwar um "Reinraum"-Umgebungen, die über normale Dunkelkammerumgebungen für die Foto- und/oder Radiographie hinausgehen, sie enthalten jedoch interessante Informationen zum Thema Luftfilterung.

Für den Bau einer Dunkelkammer wird empfohlen, dass die Wände und die Decke der Dunkelkammer möglichst feste, glatte Oberflächen besitzen sollten. Wenn sie gestrichen werden, ist ein seidenmatter Abschlusslack gegenüber einem matten vorzuziehen. Dies erleichtert die Reinigung durch Wischen und/oder Staubsaugen. Für Hängedecken sind verschiedene Einhängeplatten erhältlich, aus denen keine Fasern oder Fremdkörper herabfallen. Eine unsachgemäße Auswahl und/oder Anbringung des Deckenplattenmaterials (für Dunkelkammerbedingungen) kann eine bedeutende Quelle von Fremdkörpern in der Luft darstellen, die fortwährend in die Dunkelkammer gelangen, was andere Maßnahmen zur Sauberhaltung, wie z. B. Luftfilterung, Folienreinigung usw., weniger effektiv oder gänzlich wirkungslos macht.

Wenn die Dunkelkammer mit einer konventionellen Tür ausgestattet wird, können die Vibrationen und mögliche Änderungen des Luftdrucks, die durch das Öffnen und Schließen der Tür viele Male pro Tag hervorgerufen werden, zu einer unbemerkten Verschiebung der Deckenplatten führen. Durch eine solche Verschiebung können sich Partikel aus den Deckenplatten lösen und herabfallen. Um die durch das Öffnen und Schließen der Tür verursachten Luftdruckänderungen abzuschwächen, kann der Einbau einer lichtundurchlässigen Lüftungsöffnung in die Tür oder in eine Wand der Lichtsperre in Betracht gezogen werden. Drehtüren für Dunkelkammern mildern die Luftdruckübertragung ein wenig ab, sie können jedoch ebenfalls Vibrationen in die Wände und die Deckenstruktur übertragen. Wenn keine speziellen Deckenplatten verwendet werden können, sollte über eine Versiegelung der Kanten und Oberflächen der Platten (durch Anstreichen mit einer seidenmatten Farbe, Polyurethan oder anderen Mitteln) nachgedacht werden. Die Platten sollten auch daraufhin überprüft werden, ob sie sich innerhalb des Hängerasters verschieben, und diese Verschiebungen sollten so weit wie möglich minimiert werden. Dabei müssen die Zugangserfordernisse zur Decke und insbesondere die geltenden Bauvorschriften und Feuerschutzbestimmungen beachtet werden, die möglicherweise bestimmte Maßnahmen zur unbeweglichen Anbringung von Deckenplatten untersagen.

Beim Bau einer Dunkelkammer sollte außerdem darauf geachtet werden, dass der Fußboden unter Bänken, Waschbecken und Geräten möglichst gut für die Reinigung zugänglich ist. Bei den Lagerbereichen unter den Arbeitsplatten sollte es sich um geschlossene Schränke handeln. Regale sollten nicht offen sein. Vorsprünge und Oberflächen, auf denen sich Staub ansammelt und die sich so weit oben befinden, dass sie nicht leicht gereinigt werden können, sollten möglichst vermieden werden. Bei allen Lagerbereichen oberhalb der Arbeitsplatten sollte es sich um geschlossene Schränke handeln, die vorzugsweise ganz bis zur Decke reichen sollten. Gegenstände, die nicht unbedingt benötigt werden, wie z. B. Zeitungen, Zeitschriften, Papiertaschentücher, Notizblöcke usw. sollten nicht im Einlegebereich der Dunkelkammer aufbewahrt werden, wo sie Staub und Fussel anziehen oder abgeben könnten.

Die Arbeitsplatten in der Dunkelkammer und der Einzugsbereich der Entwicklungsmaschine sollten mehrmals täglich mit einem feuchten, fusselfreien Schwamm oder Tuch abgewischt werden, um angesammelten Staub und Fussel zu entfernen. Ein Fensterleder, wie es im Kfz-Zubehörhandel und in Discountern erhältlich ist, leistet dabei häufig gute Dienste.

Stellen Sie sicher, dass Sie zum Befeuchten von Reinigungsschwämmen, -lappen oder -tüchern eine geeignete Lösung verwenden, die nach dem Trocknen keine flockigen Rückstände hinterlässt. Solche Lösungen dürfen selbstverständlich keine beeinträchtigenden Wirkungen auf Filme, Kassetten, Arbeitsplatten, Einzug, Wände usw. besitzen. Böden und offene Regale sollten mindestens einmal pro Tag feucht abgewischt werden. Oft empfiehlt es sich, am Ende des Tages feucht zu wischen, damit Staub sich über Nacht setzen kann, bevor am nächsten Morgen erneut Filme in Kassetten eingelegt werden. Dieser Zeitablauf wirkt sich manchmal positiv auf das Auftreten von staub- oder fusselbedingten Artefakten aus.

Die aus Wellpappe bestehenden Versandkartons, in denen sich Filmkartons befinden, sollten nicht in der Dunkelkammer geöffnet werden, weil dadurch Pappfasern in die Dunkelkammer gelangen können. Die häufig in Filmkartons vorhandenen Versteifungskartonagen sollten aus den Kartons und aus der Dunkelkammer entfernt werden. Dasselbe gilt für die Oberteile der Filmkartons. Nehmen Sie den Film nicht aus dem Umschlag heraus und bewahren Sie ihn nicht lose im Filmbehälter auf. Filme, die in einem Filmbehälter aufbewahrt werden, sollten ausreichend befestigt werden, um zu verhindern, dass sie sich beim Öffnen und Schließen der Behälterschublade vor und zurück bewegen. Dadurch lässt sich "Schleuder"-Abrieb auf Filmen minimieren oder vermeiden, wobei es sich um Kratzer in verschiedene Richtungen handelt, die in der Regel in Anhäufungen mit etwa 1 bis 2 mm Durchmesser gruppiert auftreten. Filmbehälter und -kartons sollten vertikal gelagert werden, wodurch sich bei den meisten Filmen durch Druck hervorgerufene Stellen mit geringerer Dichte vermeiden lassen.

Der Einsatz eines Stempelgeräts oder Druckers für Patienten-IDs in der Dunkelkammer erfordert die Handhabung von vielen ID-Karten aus Papier, was eine weitere Quelle für Fasern und Fremdkörper in unmittelbarer Nähe zu Filmen und offenen Kassetten schaffen kann. Nicht nur aus diesem Grund sollten bevorzugt ID-Kameras für den Einsatz bei Tageslicht (und nicht in der Dunkelkammer) verwendet werden, denn diese Geräte können in den meisten Fällen auch die Gefahr von falsch beschrifteten Filmen verringern, eine höhere Betriebsgeschwindigkeit bieten und einen deutlicheren ID-Aufdruck erzeugen.

Die Auswahl der Kleidungsstücke, die von den Mitarbeitern in der Dunkelkammer getragen werden, ist ebenfalls von Bedeutung. Soweit möglich sollten die Kleidungsstücke fusselfrei sein. Falls solche Kleidung nicht zur Verfügung gestellt oder getragen wird, sind einheitliche Kittel und andere fusselfreie Kleidungsstücke, die über der normalen Kleidung getragen wird, in der Regel sehr nützlich. Kleidungsstücke aus Wolle sollten ebenso wie das Aufhängen von Kleidungsstücken in der Dunkelkammer vermieden werden.

Ein Gerät, das ultraviolette Strahlung bzw. UV-Licht abgibt (wird üblicherweise zum Prüfen von Verstärkerfolien verkauft), kann, wenn es unter Beachtung der entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen verwendet wird, eine hervorragende Hilfe zum Erkennen von Staub und Fusseln auf Arbeitsplatten, Einzügen, Wänden usw. darstellen. Allerdings fluoreszieren nicht alle Staubpartikel. Wenn ein UV-Licht verwendet wird, empfiehlt es sich, alle Bereiche der Dunkelkammer vor der Reinigung und erneut nach der Reinigung zu überprüfen, um die Wirkung des Reinigungsvorgangs zu sehen. Befolgen Sie bei der Verwendung solcher UV-Geräte IMMER die Empfehlungen des Herstellers hinsichtlich des Augenschutzes und der Handhabung.

Die relative Luftfeuchtigkeit und die Temperatur spielen bei der Entstehung von Filmartefakten ebenfalls eine Rolle. Für geöffnete Packungen der meisten Typen von medizinischen Carestream Röntgenfilmen ist ein Bereich von 30 bis 50 % relativer Luftfeuchtigkeit vorgeschrieben. Eine höhere Luftfeuchtigkeit verringert das Potenzial für statische Entladungen und die elektrostatische Anziehung von Staub und Fusseln auf Film und Folien. Bei einer höheren Luftfeuchtigkeit ist jedoch der Trocknungsvorgang weniger effektiv und Filme können beim Verlassen der Entwicklungsmaschine klebrig sein oder ausgeprägtere Trocknermuster aufweisen.

Eine sehr geringe Luftfeuchtigkeit kann Atembeschwerden bei Menschen, den Aufbau von statischer Ladung bei Filmen und Geräten sowie Wellen und Sprödigkeit bei Filmen verursachen. Statische Aufladung bei Filmen und Kassetten zieht Staub an und kann außerdem durch statische Entladung verursachte Spuren (Artefakte) auf entwickelten Bildern hervorrufen. Eine längere Lagerung bei sehr geringer Luftfeuchtigkeit kann ein weiteres unerwünschtes Filmartefakt verursachen: die Bildung von Rissen in der Emulsion. Die empfohlene Temperatur für geöffnete Filmpackungen beträgt 10 bis 24 °C.

Die Reinigung von Kassetten und Folien kann feucht oder trocken erfolgen.

Es empfiehlt sich die Verwendung von Verstärkerfolienreiniger und Antistatiklösung gemäß den Vorgaben des Folienherstellers. Abhängig von den jeweiligen Umständen kann die Reinigungshäufigkeit sehr unterschiedlich sein, je nach Bedarf wöchentlich, täglich oder mehrmals am Tag. Beim Reinigen sollte ein übermäßiges Reiben der Kunststoff- oder Polycarbonat-Kassetten, die häufig für die Mammografie eingesetzt werden, vermieden werden, da dies die statische Anziehung von Schmutz, Staub, Fusseln usw. erhöhen kann.

Zusätzlich zu Folienreiniger kann gelegentlich eine 70-prozentige Isopropylalkohol-Lösung verwendet werden, wenn eine gründliche Reinigung von MIN-R Verstärkerfolien erforderlich ist. In diesem Fall wird empfohlen, nach der Reinigung mit Alkohol MIN-R Screen Cleaner anzuwenden.

Zum Reinigen der inneren Oberflächen und Kanäle der Kassette können Antistatik-Bürsten verwendet werden. Dabei empfiehlt es sich in der Regel, zusätzlich die geöffnete Kassette in vertikaler Position oder mit der Oberseite nach unten zu halten (dies wird ggf. vom Hersteller empfohlen), so dass die Entfernung von Fremdkörpern durch die Schwerkraft unterstützt wird. Befolgen Sie die Anweisungen des Bürstenherstellers hinsichtlich der Handhabung und Verwendung der Bürste sowie ggf. des Austauschs von Bürstenkomponenten. Andere Produkte wie Druckluft und eine gummierte Walze mit einem speziellen Klebstoff, die in der Grafikbranche und in der Fotografie verwendet werden, werden mittlerweile ebenfalls für die Folienreinigung angeboten.